Unterstützung gesucht
Ständig über Stunden in einer Sitzposition zu verharren, bringt einiges an Haltungsschäden und Folgeschmerzen mit sich. Die einseitige Belastung des Körpers führt nach geraumer Zeit in die überfüllten Warteräume der Orthopäden. Bandscheiben, Wirbelsäule, Muskulatur, Nerven und Sehnen kommen mit solch einem Tagesablauf nicht im geringsten zurecht. Der Körper ist auf Bewegung und Positionswechsel eingestellt. Betrachtet man einmal die Wartezimmer eines Orthopäden, erkennt man schnell was zu einem großen Schwachpunkt wurde. Unsummen an Geldern, müssen Krankenkassen für diese Erkrankungen bezahlen und ständig steigen die Zahlen solcher Krankheitsfälle. Bandscheibenvorfälle, Hexenschuss, Verspannungen und die schweren Schmerzfälle bedeuten oft einen längeren Arbeitsausfall.
Auch in der Freizeit wird immer mehr die Sitzposition eingenommen, anstatt sich etwas sportlich zu Betätigen. Für solche Menschen muss ein ergonomischer Arbeitsstuhl sehr wichtig sein, um nicht unter bleibenden Schäden leiden zu müssen. Ergonomie ist hier unentbehrlich und verlangt nach dem richtigen Sitzen.
Finanziell ist es leider nicht jedem Sitzenden möglich, sich solch einen ergonomischen Arbeitsplatz zu schaffen. Folgeschäden mit ihren Beschwerden werden im Laufe der Zeit chronisch und verursachen nun wegen häufigem Krank sein auch noch Probleme mit dem Arbeitgeber. Die Forderung bei dem Arbeitgeber um einen ergonomischen Arbeitsstuhl waren erfolglos. Hier kann nun ein weiterer Schritt versucht werden. Ein Zuschuss könnte die Lösung der Probleme sein.
Hilfe durch die Krankenkasse
Bei chronischen oder auch schweren akuten gesundheitlichen Probleme durch Haltungsschäden, kann bei der Krankenkasse um Hilfe gebeten werden. Es sollte, falls es selbst finanziell nicht machbar ist, bei ihr um einen Zuschuss für einen Arbeitsstuhl gebeten werden. Ein ergonomischer Arbeitsstuhl kann auch für die Krankenkasse ein Einsparen an Kosten verschaffen. Richtiges Sitzen bedeutet nämlich, dass der Angestellte weniger Arbeitsausfall hätte und weniger medizinische Betreuung benötigten würde, was auch im Sinne einer guten Krankenkasse sein müsste.
Mit einem orthopädischen Gutachten kann bei der Krankenkasse ein Antrag auf Zuschuss eines Arbeitsstuhles gestellt werden. Am Besten lässt man sich dieses Gutachten von einem Vertrauensarzt der Krankenkasse ausstellen, damit dieses nicht in Frage gestellt wird. Erste Absagen sollten nicht hingenommen werden, denn hier ist die Ausdauer des Patienten gefragt. Hartnäckig zu bleiben zahlt sich aus.